Jazzmeister

Gitarre lernen mit Jazzmeister

pink-guitar

Beim Improvisieren sollte man immer ein Konzept haben. Na ja, nicht immer, aber wenigstens teilweise.

Wiederholung

In der Einfachheit liegt die Stärke!

Mit dem Wiederholen simpler Licks erreicht man, dass Improvisation für den Zuhörer angenehmer wird. Das Spielen gleicher Phrasen in unterschiedlichen Tonhöhen, ist eine gängige Methode um Struktur in sein "Gefuddel" zu bringen. Dazu muss jedoch eine Auswahl an möglichen Skalen getroffen werden. Man sollte das Stück, über das man improvisiert, zumindest ansatzweise kennen. Im hier gezeigten Workshop spielen wir über eine einfache Akkordverbindung, über die wir die selbe Skala benutzen und lediglich einen Ton verschieben.

Improvisationskonzept Wiederholung!

H-Verbot

Absolutes H-Verbot. Die Note "H" stiftet gerne allgemeine Verwirrung. Musik ist international, lasst uns also eine einheitliche Sprache sprechen!

Weg mit dem H!

Es ist Zeit sich zu verabschieden...

"In welcher Tonart ist das Stück?" - Antwort: "Das ist ein Blues in B." - "So so..." denke ich und haue volles Brett einen Halbton daneben. War ja klar, wieder mal allgemeine Verwirrung bei der Bezeichnung der Tonart. Ein B ist ein B, ein Bb ist ein Bb. Die Deutschen bekommen mal wieder ihre Extrawurst und bezeichnen das "B", als "H". Das international bekannte "Bb" bezeichnet der Deutsche als "B". Musik ist international und Noten sollten eine einheitliche Bezeichnung haben. Deshalb benutze ich ausschließlich die Bezeichnungen "B" und "Bb". Ist ja auch viel leichter zu merken, A B C und nicht A H C. In all meinen Workshops werde ich die Bezeichnung "H" vermeiden. Wenn also irgendwo ein "B" genannt wird, dann ist die internationale Bezeichnung gemeint. Solltet ihr trotz dessen ein "H" bei Jazzmeister.de finden, und ich meine nicht den Buchstaben sondern den Ton, dann lasst es mich wissen.

C maj

Die Pentatonik erscheint zunächst einfacher, jedoch kommt man bei komplexen Harmonien schnell an seine Grenzen und, und das ist ganz entscheidend, man klingt verwechselbar.

Das ionische System

Dur, Dur, Dur

Mir ist unerklärlich, warum so viele Gitarristen die Dur-Tonleiter nicht spielen können. Das soll jetzt keinesfalls arrogant klingen, denn auch ich habe Die Dur-Tonleiter recht spät gelernt. Irgendwie bleiben doch viele an der Pentatonik oder an der Bluesskala hängen. Dabei ist das ionische System eine der Grundlagen um Stücke zu schreiben und Zusammenhänge zu verstehen. Gerade beim Improvisieren ist die Dur-Skala unumgänglich. Wenn man das ionische System versteht, öffnen sich einem ganz neue Wege. Irgendwie regen mich viele Sprüche wie "die Pentatonik reicht für mich" nur noch auf. Man will doch an seinem Instrument weiterkommen und sollte prinzipiell auch interessiert an Neuem sein. Für alle Interessierten präsentiere ich:

Das ionische System!

Recording

Mit ein bißchen Fantasie erscheinen schwierige Akkord-
verbindungen plötzlich einfach.

Die II-V-I Progression

zwei fünf eins und...

Wie auch ich feststellen musste, ist die II-V-I Progression tatsächlich der Grundbaustein jedes Musikstücks. Man muss nur wissen, wie man Akkordverbindungen interpretieren muss. Letztendlich lässt sich alles in eine 2-5-1 Verbindung umdeuten. Ja wirklich, mit ein bißchen Fantasie geht das. Nun habe ich mich hingesetzt und einfach mal eine 2-5-1 in Dur und eine 2-5-1 in Moll runtergespielt. Die großen Erklärungen dazu folgen noch in einem weiteren Workshop, da ich generell erstmal eine Idee anbieten will, wie sich sowas anhören kann. Wer die 2-5-1 Progression beherrscht, hat deutlich weniger Probleme beim Improvisieren. Außerdem bietet sie sich immer an, wenn ihr mal nicht wisst was ihr spielen oder üben sollt. Na dann... auf zu den Gitarren-Workshops!

Substitution

Mit der Tritonussubstitution kann man seine Möglichkeiten bei der Improvisation vervielfachen.

Die Tritonussubstitution

Mehr Jazz für alle!

Die Tritonussubstitution ist ein essenzielles Thema in der Jazzmusik. Man kann die Tonart wechseln, an andere Akkordverbindungen anknüpfen, relativ einfache Harmoniefolgen aufpeppen und neue Möglichkeiten zum Improvisieren finden. Eigentlich ist das Ganze auch nicht so kompliziert wie viele denken, es hat einfach nur einen komplizierten Namen. Anschauen, Anhören und Nachmachen bitte! Hier!

Gitarren kaufen

Eine Gitarre zu kaufen, gestaltet sich oft schwieriger als gedacht. Die Auswahl ist riesig und die Beratung voreingenommen. Selbst als erfahrener Gitarrist ist man vor Blödsinn nicht sicher.

Gitarrenkauf

Vorsicht vor Kommerz

Wie kauft man eine Gitarre? Man geht in den Laden und bezahlt einfach oder? So einfach ist es leider nicht. Meine persönliche Erfahrung war eine ganz andere. Gitarristen sind spezielle Leute, die oft über mehrere Monate intensiv nach der passenden Gitarre suchen. Bei mir sah das wie folgt aus:

Nachdem ich intensiv recherchiert hatte welche Gitarre für mich in Frage kommt, besuchte ich mehrere große Musikgeschäfte. Eine Archtop sollte es werden, aber eine mit der man, wenn es sein muss, auch noch Rock'n'Roll spielen kann ohne dabei blöd auszusehen. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, nichts aus Sperrholz zu kaufen, alles sollte Massivholz sein. Später sollte sich diese Meinung noch ändern. Um im bezahlbaren Bereich zu bleiben, damit meine ich um die 3000 €, kamen nur wenige Modelle für mich in Frage.

Gibson L-4

Beim Kauf einer Gitarre sollte man sich unterschiedliche Meinungen einholen. Wer am Ende die gleiche Gitarre kauft wie alle anderen, der ist zwar auf der sicheren Seite, unterwirft sich aber meistens dem Kommerz.

Leider war an der Sache etwas dran, was mich gestört hat. Nämlich dass die Aussagen schlichtweg falsch waren, schließlich gab es ja noch Ibanez, Framus, Duesenberg, Gretsch, diverse deutsche Gitarrenbauer etc.. Gerade Ibanez wird von Größen wie George Benson oder Pat Metheny gespielt. Framus ist bekannt für seine genaue Verarbeitung, Gretsch und Duesenberg für ihren besonderen Klang.

Ich habe viele Gitarren besessen und viele probegespielt. Am Ende ist es nicht auf eine Gibson hinausgelaufen, obwohl ich mir sicher war, eine L-4 kaufen zu wollen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich das Design von Gibson im Archtopbereich extrem altbacken und langweilig fand. Möchten Sie Tobacco Sunburst, schwarz oder rot? Ich persönlich finde schon, dass eine Archtop am besten in den Jazzbereich passt, möchte aber für mein Geld auch eine gewisse Qualität erwarten können.

Lasst euch also nicht auf den Arm nehmen. Zum Thema Equipment wird es in Zukunft noch eine eigene Seite geben, auf der ich von meinen Erfahrungen berichten werde.

Amp

Keine falschen Töne mehr? Fast. Man muss sie nur an der richtigen Stelle im Verhältnis zum Harmoniewechsel spielen.

Chromatische Spielweise

Das erte Lick ist online!

Auf das Thema Chromatische Spielweise bin ich eigentlich erst relativ spät aufmerksam geworden. Natürlich spielt man hin und wieder schon chromatische Linien, aber meistens ohne System. Man kann sich jedoch durch geziehltes Umspielen ein paar Standard-Licks zurechtlegen. Es gibt keine wirklichen falschen Töne, außer natürlich man spielt zum Beispiel volles Brett auf den Akkordwechsel einen halben Ton neben die Terz. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich einem Ton chromatisch zu nähern, deshalb gibt's jetzt schonmal das erste Lick zum Nachspielen. Weitere folgen in Kürze. Hier schonmal ein Chromatisches Gitarren-Lick in Eb-Dur. Viel Spaß!