Jazzmeister

Gitarre lernen mit Jazzmeister

pink-guitar

Beim Improvisieren sollte man immer ein Konzept haben. Na ja, nicht immer, aber wenigstens teilweise.

Wiederholung

In der Einfachheit liegt die Stärke!

Mit dem Wiederholen simpler Licks erreicht man, dass Improvisation für den Zuhörer angenehmer wird. Das Spielen gleicher Phrasen in unterschiedlichen Tonhöhen, ist eine gängige Methode um Struktur in sein "Gefuddel" zu bringen. Dazu muss jedoch eine Auswahl an möglichen Skalen getroffen werden. Man sollte das Stück, über das man improvisiert, zumindest ansatzweise kennen. Im hier gezeigten Workshop spielen wir über eine einfache Akkordverbindung, über die wir die selbe Skala benutzen und lediglich einen Ton verschieben.

Improvisationskonzept Wiederholung!

C maj

Die Pentatonik erscheint zunächst einfacher, jedoch kommt man bei komplexen Harmonien schnell an seine Grenzen und, und das ist ganz entscheidend, man klingt verwechselbar.

Das ionische System

Dur, Dur, Dur

Mir ist unerklärlich, warum so viele Gitarristen die Dur-Tonleiter nicht spielen können. Das soll jetzt keinesfalls arrogant klingen, denn auch ich habe Die Dur-Tonleiter recht spät gelernt. Irgendwie bleiben doch viele an der Pentatonik oder an der Bluesskala hängen. Dabei ist das ionische System eine der Grundlagen um Stücke zu schreiben und Zusammenhänge zu verstehen. Gerade beim Improvisieren ist die Dur-Skala unumgänglich. Wenn man das ionische System versteht, öffnen sich einem ganz neue Wege. Irgendwie regen mich viele Sprüche wie "die Pentatonik reicht für mich" nur noch auf. Man will doch an seinem Instrument weiterkommen und sollte prinzipiell auch interessiert an Neuem sein. Für alle Interessierten präsentiere ich:

Das ionische System!

Recording

Mit ein bißchen Fantasie erscheinen schwierige Akkord-
verbindungen plötzlich einfach.

Die II-V-I Progression

zwei fünf eins und...

Wie auch ich feststellen musste, ist die II-V-I Progression tatsächlich der Grundbaustein jedes Musikstücks. Man muss nur wissen, wie man Akkordverbindungen interpretieren muss. Letztendlich lässt sich alles in eine 2-5-1 Verbindung umdeuten. Ja wirklich, mit ein bißchen Fantasie geht das. Nun habe ich mich hingesetzt und einfach mal eine 2-5-1 in Dur und eine 2-5-1 in Moll runtergespielt. Die großen Erklärungen dazu folgen noch in einem weiteren Workshop, da ich generell erstmal eine Idee anbieten will, wie sich sowas anhören kann. Wer die 2-5-1 Progression beherrscht, hat deutlich weniger Probleme beim Improvisieren. Außerdem bietet sie sich immer an, wenn ihr mal nicht wisst was ihr spielen oder üben sollt. Na dann... auf zu den Gitarren-Workshops!

Substitution

Mit der Tritonussubstitution kann man seine Möglichkeiten bei der Improvisation vervielfachen.

Die Tritonussubstitution

Mehr Jazz für alle!

Die Tritonussubstitution ist ein essenzielles Thema in der Jazzmusik. Man kann die Tonart wechseln, an andere Akkordverbindungen anknüpfen, relativ einfache Harmoniefolgen aufpeppen und neue Möglichkeiten zum Improvisieren finden. Eigentlich ist das Ganze auch nicht so kompliziert wie viele denken, es hat einfach nur einen komplizierten Namen. Anschauen, Anhören und Nachmachen bitte! Hier!

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